Verwilderung des Verkehrs

Der Verkehr in der Schweiz verwildert mehr und mehr. Es wird so ziemlich alles missachtet, was missachtet werden kann: Rotlichter, Stoppstrassen, Einbahnstrassen, Geschwindigkeitsbeschränkungen usw.

Wenn man auf einer Kantonsstrasse mit 80 km/ fährt und mit 110 – 120 km/h überholt wird, ist es nicht mehr zu  entschuldigen. Irgendwo steht, man solle die Geschwindigkeit den Strassen- und Verkehrsverhältnissen anpassen. Oder wurde diese Regel inzwischen geändert und es heisst jetzt, man solle so schnell wie möglich fahren und die signalisierte Geschwindigkeit sei die Mindestgeschwindigkeit?

Wenn man bei einem blinkenden Bahnübergang wartet und, bevor die Schranke sich senkt, noch überholt wird, muss man sich fragen, ob diese Leute überhaupt einen Kopf haben. Zugegeben, wenn der Zug vorbei ist und sich die Schranke hebt fährt jeder los, obwohl die Warnanlage immer noch rot blinkt. Dies ist, obwohl nicht erlaubt, verständlich. Entsprechend wurden einige Bahnübergänge bereits geändert. 

Radfahrer fahren über Zebrastreifen, auf dem Trottoir, durch Einbahn- strassen usw. Warum auch nicht! Man ist grün, tut etwas für die Umwelt und aufpassen sollen schliesslich die andern.      

Kinder laufen, auf ihr Handy starrend, auf den Zebrastreifen ohne überhaupt je einmal aufzuschauen. Wird das in der Schule so gelehrt?

Kein Wunder, dass es immer wieder zu tragischen Unfällen kommt. Sorgt denn niemand mehr für Ordnung? Gewiss, die Polizei kann nicht überall sein, aber eine bessere Überwachung des Verkehrs wäre dringend erforderlich.

Die meisten Unfälle liessen sich vermeiden, wenn sich die Leute an die Regeln halten und ihren Kopf benützen würden. Wenn sie dazu nicht fähig sind, muss man ihnen nachhelfen!

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